Arbeitslos und trotzdem Luxus

“Der Staat ist leider leicht zu betrügen!” diese Aussage stammt vom Pressesprecher der Agentur für Arbeit. Kurt Eikemeier gibt dem Tagesspiegel vom 08.05.2008 ein Interview. Der konkrete Anlass ist der Auftakt zu einem Prozess, bei dem zwei Männer vor Gericht stehen, die trotz Arbeitslosenunterstützung in Saus und Braus gelebt haben. Sie nannten unter anderem zwei Motoryachten und diverse Autos ihr Eigen.

Wie konnte der Arbeitsagentur der Wohlstand der Männer verborgen bleiben? Bekommt jeder Geld vom Staat, der behauptet, er sei pleite – ohne Prüfung?

Es ist leider wirklich nicht schwer, den Staat zu betrügen, besonders bei Sachvermögen. Eine Yacht kann man sehr gut unterschlagen. Es werden zwar Angaben überprüft, aber die Mitarbeiter in den Jobcentern können nicht alles checken – dafür fehlen einfach die Leute. Also bleibt es bei Stichproben. Manche fliegen auch auf, weil sie sich selbst verraten – etwa mit einem dicken Auto vorfahren. (Quelle: Tagesspiegel 08.05.2008)


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