Archive for the ‘Weissheiten’ Category
Hör gut zu – Das Hörbuch
Das Hörbuch seit langer Zeit ein kleiner Ort, der die in Vergessenheit geratene Literatur-Kategorie der Lesung mehr als entstaubt hat. Hörbücher, die kleinen persönlichen Lesungen für Zuhause, Unterwegs oder auch als Begleitung bei den alltäglichen Unternehmungen wie Abwaschen, Hausputz und so weiter sind mittlerweile überall. Wie war es früher. Da ist höchtens der Literaturfreund aus der großen Stadt mal zu einer Lesung eines Autoren und eines vorlesenden Schauspielers zu einer Literaturaufführung – einem Hörbuch für einen Konzertsaal – gegangen. War das Zuhause auf dem Land, war die einzige Lesung, in deren zweifelhaften Genuss ein Schüler – gezwungen vom Lehrplan und Lehrkörper, kam. Das weckte genauso wenig Lust, wie Fahrradputzen, Müll heruntertragen oder Katzenklos sauber machen. Es gab da immer nur ein einziges Refugium und das war der Kassettenrecorder, der die neuesten Tapes der Abenteuergeschichten und Detektivgeschichten der Drei ??? oder, wenn der Haushaltsvorstand es wollte, TKKG abends beim Einschlafen gehört wurde. Das erste Hörbuch von vielen war ja ohne Zweifel die elterliche Stimme oder die der Großeltern, die dem Nachwuchs vor dem zu Bett gehen noch mal schnell ein paar Zeilen ins Ohr hauchten bis das Licht ausging.
Heute gibt es immer weniger Kassetten und noch weniger Eltern oder gar Großeltern, die dem Nachwuchs etwas vorlesen.
Doch – die neue – oftmals sehr schnellatmige Zeit hat sich ein wenig gewehrt und das Hörbuch zugelassen. Nun ist es möglich sich immer und überall etwas vorlesen zu lassen. Schön, oder? Ich habe eine Sammlung von Hörbücher. Geschichten, Abenteuer in fernen Welten, Zeiten oder in der heutigen Zeit. Alles ist dabei. Eine Lesung, die ich aufführen lassen kann, wann immer ich es will. Selbst auf den Mp3-Player oder sonstigen Abspielgeräten. Eine herrliche Angelegenheit!

Leuchte, Leuchten und Lampen
Lampe, dass ist nicht nur ein einfaches und simples Dekorationsutensil. Es ist oftmals der Ausdruck der Persönlichkeit des Besitzer. Die Leuchte, die an der Decke den Raum erhellt, kann aufwendig gestaltet sein. Der Klassiker ist hier ohne Zweifel der Kronleuchter, wie er aus vielen romantischen Filmen bekannt ist. Aber auch die passende Tischleuchte zeigt oftmals, ob deren Besitzer ein Mensch mit gutem Geschmack ist. Eine Lampe vom Antiquitätenhändler kann eine lange Geschichte erzählen oder vielmehr wohnt eine in ihr. Wer mag die Leuchte schon einmal auf dem Tisch gehabt haben? Was hat sie erhellt? Oder eine moderne Tischleuchte aus den Gedanken und Ideen eines Designers entsprungen. Diese ist vielfach nicht nur ein Objekt, sondern Kunst. Oder die Lampen, die Deutschlands Straßen ein wenig sicherer machen. Die den Weg in die heimischen Vier-Wände erleuchten? Meistens fallen diese Leuchten nur auf, wenn sie nicht funktionieren. Und dann werden sie schnell zu einem Ärgernis.
Es gibt Lampen für das Fahrrad. Gerade bei der Fahrt den Berg hoch, merkt man ihr Vorhandensein. Oder die schönen Leuchtreklamen, die für alles mögliche werben. Auch sie sind eine Ansammlung von Lampen. Aufgereiht wie Kinder in einer Reihe stehen sie nebeneinander.
Und nicht zuletzt die Stehlampe. Still fristet sie ihr Dasein, meistens in der Ecke eines Zimmer. Jedoch bei eingeschaltetem Licht sorgt die Stehlampe dafür, dass es eine angenehme Atmosphäre gibt. Eines haben sie alle gemeinsam, sind sie ein Stückchen Sonne für den Hausgebrauch. Etwas Licht, dass einen durch die Nacht begleitet oder sprichwörtlich das Licht ins Dunkle bringt.

Die besondere Immobilien für überzeugte Individualisten
Während in der Vergangenheit das Hausboot eher etwas für Aussteiger, Lebenskünstler oder Menschen in Notlagen war, hat sich das einstige Stiefkind der Wohnkultur in den letzten Jahren gewandelt und ist zu einer Wohnungsimmobilie für Menschen mit Sinn für besondere Wohnkultur geworden.
Gerade in Städten, in denen exklusiver Wohnraum rar ist, sind diese architektonischen Kleinode mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Stadtbildes geworden oder es setzt gerade der Trend zu einer Immobilie auf dem Wasser ein.
Die Norddeutsche Metropole Hamburg bietet dem zukünftigen Hausbootbesitzer eine Reihe von exzellenten Liegeplätzen im Herzen der Stadt sowie an landschaftlich reizvollen Standorten an. Das Hausboot von Heute ist eine bewohnbare Kombination aus architektonischen Glanzlichtern und hohen ökologischen Ansprüchen.
In Zusammenarbeit mit innovativen Hamburger Architekturbüros werden nach den Wünschen und Vorstellungen der Bauherren die Hausboote konzipiert und umgesetzt. Dabei reicht die Bandbreite der denkbaren Gestaltungsmöglichkeiten von 1-stöckigen bis hinzu 3-stöckigen Hausbooten mit viel Raum für eigene Ideen. Fensterfronten, eine Dachterrasse und eine weitestgehend unabhängige Energieversorgung sind Kennzeichen einer zukunftsweisenden Bauweise für Menschen, deren Leidenschaft es ist am Wasser zu leben und zu arbeiten und dabei nicht auf den gewohnten Komfort und eine angenehme Wohnatmosphäre verzichten wollen
Alle Hausboote sind so genannte Energiesparhäuser bzw. Passiv-Häuser und werden in eine komplette Infrastruktur für Hausboote eingegliedert.
Sicherlich ist eine solche Immobilien ganz gewiss nichts alltägliches und gerade jemand, der etwas sucht, was nicht unbedingt jeder in seinem Besitz hat, der wird sich für die Idee des modernen Hausbootes erwärmen können.
hamburger-hausboote.com

Wenn die Forschung nicht wirklich überrascht
Ja. Ja. Die Forschung. Sie findet immer wieder nette kleine Dinge heraus. Begebenheiten, die niemanden überraschen da sie eigentlich bekannte Wahrheiten sind. So ist es zum Beispiel mit der Erkenntnis, das jeder zehnte aufs Frühstück verzichtet. Jeder zehnte finde ich fast noch untertrieben, wenn ich mich mal in meiner sozialen Umgebung umschaue. Die Frage ist aber auch: Ist Kaffee gemeinsam mit einer Zigarette schon Frühstück? Ich weiß es nicht, auch nicht nach der Lektüre des Artikels in der Frankfurter Rundschau:
Überraschend finde ich die Aussage, dass die Menschen, die morgens nicht frühstücken in der Regel mehr wiegen als Menschen, die sich Zeit für einen kleinen Schmaus beim Sonnenaufgang gönnen. Morgen also Frühstücken, das hilft auch beim Abnehmen!

Atom, Kohle und alles immer teurer…
“Alles wird teurer!”, das klingt zwar verdammt nach meiner Oma aber leider ist es mittlerweile auch mein Lieblingsspruch neben: “Ich geh jetzt ins Bett” oder “Ich muss noch arbeiten!” geworden. Der Ausspruch scheint zeitlos zu sein und da meine Oma zich Währungsumwälzungen und die große Weltwirtschaftskrise in den 1920er Jahren erlebt hat, da glaube ich ihr den Satz heute.
Aber es gibt ja noch Zeitungen, die einem die Welt erklären und in diesem Fall die Frankfurter Allgemeine Zeitung! Da ich Bäume schone – bin ich nur nichtzahlenden virtueller Abonennt!
Die schon gemachte Bilderserie mit den Pro und Contras der Energiequellen ist doch ganz nett erstellt!
Zu finden hier: Frankfurter Allgemeine 13. Juli 2008
Leider fehlen Erdwärme, dieses Pallett Sache fürs Heizen und Fernwärme etc. Aber sonst ist es okay.

Nachwuchs aufgepasst!
Davon träumt doch jeder fußballbegeisterte Hobbykoch und wahrscheinlich jeder, der diesen Beruf in Kantinen ausübt und es satt (hahaha) hat für Hinz und Kunz zu kochen. Chefkoch der deutschen Fußballnationalmannschaft. Anstatt Hackschnitzel Texas für die graue Maus aus der fünften Etage lieber Pasta für Klose, Poldi oder Frings machen. Wie das geht, verrät DFB-Koch Stromberg im Spiegel / Spon vom 16. Mai 2008.
SPIEGEL ONLINE: Wie ist der DFB 2007 eigentlich auf Sie gekommen?
Stromberg: Das ist innerhalb von 20 Minuten entstanden. Oliver Bierhoff war zum Essen im “G-Munich”, meinem Restaurant in München. Anschließend habe ich meine Runde durchs Restaurant gedreht. Ich lasse Promis eigentlich grundsätzlich in Ruhe, aber dann stellte er Fragen, woraus ein längeres Gespräch am Tisch entstanden ist. Am Ende habe ich ihm angeboten, wenn er mal spezielle Zutaten braucht, könne er sich gern an mich wenden. Als ich dann ging, meine ich gehört zu haben, wie seine Frau sagte, dass ich doch einer für die Nationalmannschaft sein könnte.
Quelle: Spiegel-Online 16.05.2008
Ich finde da zwei Dinge interessant:
- Anscheinend regieren auch bei Bundestrainern die Ehefrauen. Der DFB Koch hat seine Stellung Frau Bierhoff zu verdanken. Herr Bierhoff sein “Golden Goal” der Ex-Frau von Berti Vogts. Und bei Seelers Zuhause wird von der Frau “alles mal durchgerechnet”.
- Stromberg, so lernen wir, gibt es wirklich und er kocht für unsere Fußballer!

Stefan Niggemeier erklärt die Welt!
Diesmal in der Zeit und zwar in deren Sonderausgabe zum Thema *tusch Internet und so. Herr Niggemeier wird als bekannter Medienjournalist und Blogger natürlich gefragt, ob er einen Artikel beisteuern möchte und er macht dies, so finde ich, sehr gelungen gemacht. Ein kleines Zitat:
Während die klassischen Medien nach Superlativen suchten, hatten die Leser eines deutschen Weblogs einen anderen Blick auf die Sache. Udo Vetter, ein Düsseldorfer Strafrechtsanwalt, berichtete in seinem law blog von dem Fall eines von dem »Schlag« betroffenen Mandanten: Knapp 50.000 Bilder von jungen Frauen hätten die Polizisten auf dessen Computer gefunden, ein halbes Dutzend als möglicherweise kinderpornografisch bezeichnet. Und der Staatsanwalt habe das Verfahren eingestellt: Die Fotos seien legal und die Ermittlungsbehörden für Moral nicht zuständig. Doch Vetters Mandant hatte da schon Familie und Arbeitsplatz verloren.
Quelle: Die Zeit Supplement 08.05.2008

