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Stein auf Stein – Das Architekturverständnis von Albert Speer jr.
Albert Speer Junior ist wie sein Vater auch Archithek geworden. Was beide verbindet, ist die Größe der Projekte. Der ältere widmete sich Germania und der Sohnemann sucht im Moment in China sein Glück. Der Fankfurter Rundschau (29.07.08) hat er ein Interview gegeben, wo er sich den Fragen von Thomas Wolff stellt. Es geht um die Moral in der Architektur, das Arbeiten in Gesellschaften, die nicht so ganz unserem Verständnis von Demokratie entsprechen und um ökologisches Bauen. Natürlich ist auch die Olympiade 2008 ein Thema.
Insgesamt ein spannendes Interview mit jemanden, der sonst eigentlich ziemlich pressescheu ist.
Hier findet sich Albert Speer Jr.!

Wenn die Forschung nicht wirklich überrascht
Ja. Ja. Die Forschung. Sie findet immer wieder nette kleine Dinge heraus. Begebenheiten, die niemanden überraschen da sie eigentlich bekannte Wahrheiten sind. So ist es zum Beispiel mit der Erkenntnis, das jeder zehnte aufs Frühstück verzichtet. Jeder zehnte finde ich fast noch untertrieben, wenn ich mich mal in meiner sozialen Umgebung umschaue. Die Frage ist aber auch: Ist Kaffee gemeinsam mit einer Zigarette schon Frühstück? Ich weiß es nicht, auch nicht nach der Lektüre des Artikels in der Frankfurter Rundschau:
Überraschend finde ich die Aussage, dass die Menschen, die morgens nicht frühstücken in der Regel mehr wiegen als Menschen, die sich Zeit für einen kleinen Schmaus beim Sonnenaufgang gönnen. Morgen also Frühstücken, das hilft auch beim Abnehmen!

Ein Loch im Milch-See
Bauern protestieren. Sie kippen Milch weg. Klingt nach französischen Landwirten, die ihrer Regierung und den Leuten der EU mal wieder zeigen wollen, dass es nicht so weitergehen kann. Doch was nach dem Temperament unserer netten Nachbarn klingt, ist eine Diskussion, die in Deutschland betrieben wird. Da wir uns immer noch als Land der Dichter und Denker bezeichnen, gibt es in der Frankfurter Rundschau vom 10. Mai mal einen netten Artikel dazu.
Für Gottwald beginnt hier die klassische Güterabwägung und es kommen neben ernährungs- auch sozialethische Argumente ins Spiel. Den zeitlich begrenzten Protest deutet der katholische Theologe und Philosoph als Symbolhandlung. Die Milchvernichtung ist für ihn die Ultima ratio, um auf die existenzielle Gefährdung der bäuerlichen Landwirtschaft hinzuweisen.
Quelle: Frankfurter Rundschau 10.05.2008
Wie es so schön in der Werbung heißt: Die Milch machst! Und zwar ab sofort auch als legitimes Protestmittel – wenn es nach dem Artikel aus der FR geht. Nicht auszudenken, wenn die Bier-Brauer in diesen Streik mit eingreifen!

