Westerwelle – Mensch oder Phrasendreschmaschine
Eine rhetorische Frage zugegeben. Guido Westerwelle befindet sich im Wahlkampf. Vielleicht sogar im Existenzkampf und was liegt da näher sich mit Menschen zu beschäftigen, die gleiches durchmachen.
Zwar ist die Dimension bei denen, die sich im gesellschaftlichen und damit finanziellen Existenzkampf befinden wesentlich bedrohlicher als für den Mann, dem es seine 18% Schuhe gerade auszieht.
Er reitet auf der Welle, dass es besser ist, Menschen, die wenig haben noch weniger zu geben, um diejenigen die auch wenig haben das wenig zu erhalten. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht.
Westerwelle will den Menschen, die staatliche Transferleistungen beziehen, die Kohle knapsen. Leute, die von ein paar Euros im Monat leben. Geld, welches der durchschnittliche Steuerhinterzieher und vielleicht FDP Wähler, in einer Sekunde nach Lichtenstein, in die Schweiz oder sonstwo hin transferiert.
Und dies potentiert. Mehr als 18 mal so hoch. Aber anstelle des Führens einer Diskussion, um einen gesetzlichen Mindestlohn, der garantieren würde, dass derjenige, der Arbeiten geht, auch davon sich und seine Familie durchbringen kann, will der Guido lieber das Geld bei denen kürzen, die nicht arbeiten gehen und vielleicht durch einen Steuerentlastung für die Guido Mitte zu verprassen.
Fraglich, ob diese Phrasendrescherei nicht endlich mal von ein paar mehr Leutchen druchschaut wird. Es wäre schön. Denn eines ist im schon gelungen: Die Ablenkung von der Millionenspende der Lobbyisten an seiner Partei für die Steuersenkung im Hotelgewerbe.


folienfaq (1 comments)
19. März 2010 at 17:55
Egal was ihr alle über den Guido sagt, für mich ist Westerwelle ein super Rhetoriker, an dessen Schlagfertigkeit kann man sich einiges abgucken.
Zelina (1 comments)
25. März 2010 at 19:24
tja in ein paar monaten kann man mal erste bilanz ziehen. mal schauen, was er erreicht habt, bzw. bewirkt hat.